“Ein tolles PreOpening von ´Graues Haus Trüffel im Rheingau´ erlebte der Rheingau mit 50 Gästen aus Wirtschaft und Politik im mehr als 1.000 Jahre alten und damit ältesten steinernen Wohngebäude Deutschlands. Wiesbadens Delikatessen-Legende Dr. Manuel Stirn, der den einstigen Wohnsitz der Grafen Matuschka-Greiffenclau kürzlich erwarb, aufwändig sanierte und wieder mit Leben erfüllt, ist ein Gewinn für die Region”, so der Sprecher des Wirtschaftsrates Rheingau-Taunus Rechtsanwalt Achim Carius. Er begrüßte die Gäste auch im Namen seiner Vorstandsmitglieder Arno Brandscheid, Ines Heinz und Michael Hofnagel.


Sogar der Hessische Innenminister und Landtagsabgeordnete Peter Beuth war zu dem besonderen Ereignis gekommen und richtete ein herzliches Grußwort an alle Teilnehmer.

Als ranghöchster Vertreter des Rheingau-Taunus-Kreises waren der Vize-Landrat und gleichzeitig CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch erschienen. Willsch wurde für seine geradlinige wirtschafts- und finanzpolitische Ausrichtung gelobt. In einem Grußwort zeigte sich Oestrich-Winkels Bürgermeister Kay Tenge hoch erfreut und stolz, dass ein derartiges historisches Juwel in seiner Stadt wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werde. Sein Stellvertreter, Vize-Bürgermeister Björn Sommer, war ebenso unter den Ehrengästen.


Prof. Dr. Gerd Weiß (links) und Achim Carius

In einer Ansprache erläuterte der Präsident des Hessischen Landesamtes für Denkmalpflege a.D., Prof. Dr. Gerd Weiß, die Historie des weltweit bekannten Anwesens und wies auf fachliche Untersuchungen zahlreicher Bauteile hin, die bereits in den 1960er Jahren nach einem Brand im Grauen Haus durch seine Behörde erfolgten. Ebenso unter den Gästen befand sich das Unternehmerpaar Almut Lager und Norbert Kummermehr aus Kaub, Hersteller der berühmten historischen VIA-Mosaikplatten. Ihre VIA-Produkte wurden als Bodenfliesen jetzt auch im Grauen Haus verlegt und ersetzen den Bodenbelag aus den 1970er Jahren.

Graue Haus-Inhaber Dr. Manuel Stirn schilderte die Entstehungsgeschichte seines Delikatessen-Unternehmens Trüffel in der Wiesbadener Marktstraße, das heute seinen Sitz in der Webergasse hat. Auch der frühere Graue Haus-Eigentümer Erwein Graf Matuschka-Greiffenclau zählte dort zu seinen regelmäßigen Trüffel-Kunden. Dr. Stirn freut sich nunmehr, dass ab Dezember viele Rheingauer den Weg ins Graue Haus mit seinem Restaurant, Café/Bistro und Delikatessen-Einzelhandel finden werden. Die auf der westlichen Seite des Grauen Hauses befindliche Freiterrasse, inmitten des vom Weingut Schloß Vollrads bewirtschafteten Weinberges gelegen, soll im kommenden Jahr auch zu Abendstunden bei Sonnenuntergang ein besonderer Anziehungspunkt für Gäste werden.

Auf dem PreOpening überreichte die Golfpark-Idstein-Betreiberin Ines Heinz allen Gästen einen Golfschnupperkurs-Gutschein als Geschenk. Ihre 36-Loch-Golfanlage ist mittlerweile die größte im Rhein-Main-Gebiet. Als Vertreter der Wirtschaft konnte Achim Carius die Marketingdirektorin des Allianz-Konzerns Dagmar Elsner begrüßen, den Vorstandsvorsitzenden der Rheingauer Volksbank a.D. Paul Meuer, den früheren Vorstand der Deutschen Bank Jürgen Lange mit Gattin, Dr. jur. Gabriele Willner, einst Deutschlands erfolgreichste Headhunterin für Bankvorstände und oberes Finanzmanagement. Zu den prominenten Unternehmer-Gästen zählte auch Michael Mosch aus Eltville, der mit mehr als 4.000 Immobilieneinheiten größter Hausverwalter in der Region ist. Mit dabei war ebenso Oestrich-Winkels Stadtverordnetenvorsteher a.D. und heutiges Magistratsmitglied Rechtsanwalt und Notar Roland Laube aus Hallgarten, Oestrichs frühere Ortsvorsteherin und heutige CDU-Fraktionsvorsitzende Almut Hammer und ihre Stellvertreterin Christina Laube. Begrüßt wurden auch die Kreisvorsitzenden von Frauen- und Junger Union Kate Cahill und Lukas Brandscheid.

Als Tourismus-Vertreterin war Sabine Nebel gekommen, die Sopranistin wurde als “beste Stimme des Rheingaus” begrüßt. Für den Wirtschaftsrat drückte Achim Carius in seinem Schlusswort den Wunsch aus, dass das Graue Haus nunmehr als 1.000 Jahre altes Gebäude und kulinarischer Leuchtturm nicht nur Rheingauer anziehen werde, sondern auch Gäste aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. Insofern sei der rasche Wiederaufbau der Salzbachtalbrücke, und dies nunmehr als sechsspurige Autobahn, dringend erforderlich.

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