Am Mittwochabend wurde der Kreisvorsitzende der CDU Rheingau-Taunus, Klaus-Peter Willsch mit 94,4 % erneut zum Bezirksvorsitzenden der CDU Westhessen gewählt.

Der CDU Bezirksverband Westhessen besteht aus den Kreisverbänden Limburg-Weilburg, Rheingau-Taunus und Wiesbaden, deren Delegierte den Weg nach Niederbrechen im Landkreis Limburg-Weilburg fanden.

Die 51 Delegierten wählten zu Willschs Stellvertretern den Hessischen Kultusminister und Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz (Wiesbaden) und Christine Zips (Limburg-Weilburg). Die Schriftführung übernimmt erneut Regina Schmidt (Rheingau-Taunus). Mit der Aufgabe des Mitgliederbeauftragten betraute der Parteitag erneut Tobias Herbst (Limburg-Weilburg). Die Beisitzer Isolde Zindel (Wiesbaden), Harald R. Hoppe, Lothar Leinz, Christian Wendel (alle Limburg-Weilburg), Sabine Muth und André Stolz (beide Rheingau-Taunus) komplettieren den Vorstand.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte der alte und neue Bezirksvorsitzende auf die zweijährige Amtszeit zurück, die geprägt war durch die Landtagswahl 2018 und die Europawahl in diesem Jahr.

Auf die Landtagswahl im vergangenen Jahr könne man mit einem lachenden und einem weinenden Auge schauen. „In allen sechs Landtagswahlkreisen unseres Bezirksverbandes gewannen die CDU-Kandidaten ihre Wahlkreise, mit Limburg-Weilburg und Rheingau-Taunus sind wir unter den ergebnisstärksten Kreisverbänden im ganzen Land.“ Allerdings ging das Zweitstimmenergebnisse sowie die Ergebnisse bei der Europawahl für die CDU auch in diesen Kreisen zurück. Angesichts der heftigen Klatsche mit zweistelligen Verlust bei Landtags- und Europawahl könne man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Angela Merkel hat mit ihrem Verzicht auf eine erneute Kandidatur für den Parteivorsitz die erforderliche Konsequenz aus den Wahlniederlagen in den Ländern gezogen. In einem spannenden Rennen um die Nachfolge als Parteivorsitzender hat sich Annegret Kramp-Karrenbauer knapp gegen Friedrich Merz durchgesetzt. Jens Spahn, der auch bereits mehrmals bei uns zu Besuch war, hat mit seiner Kandidatur gezeigt, dass wir auch in einer nächsten Generation gut aufgestellt sind. Die neue Vorsitzende wird weiterhin deutlich auf die knapp unterlegene Hälfte der Partei zugehen müssen, um deren Wunsch nach Veränderung Rechnung zu tragen und damit die Einheit der Partei zu wahren.

Abschließend mahnte Willsch: „Wir müssen unseren Markenkern als Union sowie unsere ureigenen Themen wieder stärken und in der Bevölkerung vertreten."

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