Das bürgerliche Dreier-Bündnis aus CDU, Freie Wähler und FDP hat sich eine Fortentwicklung der erfolgreichen Arbeit der vergangenen Jahre zum Ziel gesetzt. Dabei widersetzt sich Taunusstein weiterhin einer Verschandelung der Natur- und Kulturlandschaft durch Windkraftanlagen auf dem Taunusskamm.

„Dieser Koalitionsvertrag stellt eine gute und belastbare Basis für eine vernünftige Weiterentwicklung der größten Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis dar. Ich gratuliere unserem CDU-Vorsitzenden Uwe Löser, unserem CDU-Fraktionsvorsitzenden Andreas Monz und Bürgermeister Sandro Zehner zu dieser Vereinbarung, die eine Fortführung der erfolgreichen Arbeit für Taunusstein sichert“, kommentiert Klaus-Peter Willsch. Der Koalitionsvertrag schreibe eine Politik der Vernunft und Nachhaltigkeit fest. Wobei Nachhaltigkeit ein ureigenes christdemokratisches Thema sei, zum dem eine solide Finanzpolitik gerade in der vorherrschenden Corona-Krise, die Stärkung des Gesundheitsstandortes, der Lebensqualität und Kaufkraft für die Menschen in Taunusstein gehöre, so der CDU-Kreisvorsitzende weiter.

Keine Windräder auf Kosten von Natur und Menschen

Als nachhaltig sei auch das Festhalten an der klaren Ablehnung von Windkraftanlagen auf dem Taunusskamm zu begrüßen, so Willsch. Der Taunuskamm als Bereich der Wassergewinnung für die Landeshauptstadt und die Region müssen vor möglichen negativen Einflüssen von Windkraftanlagen geschützt und die heimische Kulturlandschaft bewahrt bleiben. Zusätzlich sei es sinnvoll, dass durch zusätzliche Investitionen die Trinkwasserversorgung insbesondere in heißen Sommermonaten sichergestellt und über den Forstwirtschaftsplan verstärkt Maßnahmen zur Walderhaltung und Wiederaufforstung geschädigter Flächen angegangen werden sollen.

Der Koalitionsvertrag Taunusstein setze zudem ein klares Zeichen gegen den energiepolitischen Irrweg des überstürzten und undurchdachten Ausstieg aus der Kern- und Kohlenergie. „Jedes Windrad treibt die Stromrechnung für Bürger und Unternehmen weiter in die Höhe, gefährdet unsere Versorgungsicherheit, schadet der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und der Kaufkraft unserer Geldbeutel. Der rücksichtslose Renditehunger der Projektierer darf nicht länger auf Kosten der Menschen gestillt werden“, fasst Willsch die Position der Kreis-CDU zusammen.

„Nunmehr geht unser Appell einmal mehr an die Kommunalpolitik in der Landeshauptstadt, ihr Vorhaben aufzugeben, Kasse zu machen mit ihrem Projekt zu Lasten des Landkreises und der Nachbargemeinden,“ macht der CDU-Kreisvorsitzende mit Blick nach Wiesbaden deutlich.

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