ELTVILLE Manfred Kremer (Ornithologe und Artenschutzbeauftragter) und Rudolf Kreckel (Senioren-Union Eltville) freuen sich, dass ihre gemeinsame Aktion für den Artenschutz gelungen ist. Die im vergangenen Jahr ausgesäte Wintergerste wird in Kürze abgeerntet.


Sie freuen sich über eine gelungene Aktion für den Artenschutz (v.l.n.r.): Landwirt Antonius Witt, sein Sohn Frederic Witt (beide Wacholderhof), Manfred Kremer, Hans-Walter Pnischeck und Rudolf Kreckel.

Damit es wieder summt und brummt, wurde ein langer und breiter Blühstreifen mit einer Bienen- und Schmetterlingsweide ausgesät, denn hier finden nicht nur die Bienen und Wildbienen, sondern auch viele andere Insekten einen Lebensraum und dienen wiederum Vögeln als Nahrung. Ein Hinweisschild wurde jetzt aufgestellt, um über diese Aktionen zu berichten.


Blühstreifen leisten einen wichtigen Beitrag für den Artenschutz.

"Wir bedanken uns ganz herzlich bei Familie Witt vom Wacholderhof, die nicht nur die entsprechende Fläche in Eltville zur Verfügung gestellt, sondern auch die Feldlerchenfenster angelegt und bearbeitet hat. Vielleicht gelingt es uns, dass die Feldlerche sich wieder hier ansiedelt, denn vor der Bebauung des Grundstücks Vorderboden durch die Firma Jean Müller brüteten in diesem Biotop jedes Jahr zwei Brutpaare", erläutert Rudolf Kreckel die Intention der Initiatoren. Die sich beim Hessischen Umweltministerium und bei der Stadt Eltville bedanken, die diese Aktion finanziell unterstützt haben.


Hier brüteten vor einer Gewerbeansiedlung zwei Feldlerchenpaare. Die Initiatoren hoffen, dass durch die Anlage der Lerchenfenster die Wiederansiedlung gelingt. Luftaufnahme Lerchenfenster/Marco Dahlen

"Über die Bereitschaft von Landwirt Witt vom Wacholderhof freuen wir uns und hoffen, ihn weiterhin erfolgreich bei den Feldlerchenfenstern behilflich zu sein und wünschen uns, dass noch mehrere Landwirte solche Lerchenfenster im Rheingau-Taunus-Kreis ansiedeln, um gezielte Artenschutzmaßnahmen zu betreiben, denn die Schwalbenkasten- und Mauerseglerkastenaktion war bereits erfolgreich und inzwischen haben sich wieder mehr Schwalben und Mauersegler in Eltville angesiedelt“, so Rudolf Kreckel und Manfred Kremer.


Eine Hinweistafel informiert über die gelungene Artenschutzaktion, die vom Hessischen Umweltministerium und der Stadt Eltville finanziell unterstützt wurde.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ansprechpartner