Wer sich das Kommunalwahlprogramm der Grünen anschaue, müsse einmal mehr feststellen, dass diese Partei nicht verstanden habe, was der ländliche Raum und seine Menschen benötigten. Das Programmwerk stelle Verbote und Beschränkungen wie beispielsweise eine Tempo 30-Beschränkung in all unseren Städten und Gemeinden in den Vordergrund und setze die Prioritäten falsch, so die Reaktion der Kreis-CDU auf die Vorstellung des Kommunalwahlprogrammes von Bündnis 90/die Grünen.

„Die Grünen haben damit ihr wahres Gesicht als selbsterklärte Volkserzieher gezeigt: sie stehen für die grundsätzliche Bevormundung von uns Bürgern! Man spürt ihre Herkunft als Großstadtpartei: sie verstehen nichts vom ländlichen Raum und den Bedürfnissen der Menschen dort“, stellt Klaus-Peter Willsch, der Vorsitzende der CDU Rheingau-Taunus fest. „Das bedeutet in der Konsequenz für die Menschen und die wirtschaftliche Entwicklung im Rheingau-Taunus-Kreis eine nicht hinnehmbare Beschränkung von Chancen und Entwicklungspotential“. Die Christdemokraten im Rheingau-Taunus-Kreis lehnten eine Gängelung der Bürger aus ideologischen Gründen rundweg ab.

Das bedeutet in der Konsequenz für die Menschen und die
wirtschaftliche Entwicklung im Rheingau-Taunus-Kreis
eine nicht hinnehmbare Beschränkung von Chancen
und Entwicklungspotential“ (Klaus-Peter Willsch)

Im Gegensatz zum ideologischen Ansatz der Bündnisgrünen, der von der Ablehnung und Erschwerung individueller Mobilität gekennzeichnet ist, träten die Christdemokraten für angepasste lokale Regelungen ein, mit denen am meisten erreicht werde. So sei zum Beispiel beim Thema Geschwindigkeitsbeschränkung Tempo 30 km/h an Engstellen, bei Schulen oder für den Lärmschutz sinnvoll und werde vielfach bereits in die Tat umgesetzt, wo es aus sachlichen Gründen notwendig ist. An anderen Stellen behindere eine Beschränkung auf 30 km/h einfach nur den Verkehrsfluss. Die Masse der Fahrzeuge sei mit 50 km/h einfach zügiger aus der Wohnbebauung der Städte und Gemeinden wieder heraus.

Auch beim Thema Energie gebe es bei den Grünen weiterhin „Ideologie pur“: „Sie reden weiterhin der Verspargelung unserer Wälder mit Windindustrieanlagen das Wort, ob die Menschen vor Ort das wollen oder nicht. Nicht einmal Argumente des Arten- und Landschaftsschutzes oder der Sicherung unserer Trinkwasserversorgung können eine Besinnung bewirken, Sicherheit und Preiswürdigkeit unserer Energieversorgung spielen für sie keine Rolle!“

Beim Thema Mobilität setzten die Christdemokraten im Kreis auf Innovation. „Wir möchten auf keinen Fall die Mobilität der der Menschen ausbremsen, sondern sinnvoll und zukunftsgerichtet ausbauen“, betont Klaus-Peter Willsch, Kreisvorsitzender der CDU Rheingau-Taunus. Seine Partei kämpfe in vorderster Linie für die Citybahn und die Verbesserung des ÖPNV. Wobei das eine zu tun, nicht bedeuten dürfe, das andere zu lassen. Denn im ländlich geprägten Flächenkreis Rheingau-Taunus stelle individuelle Mobilität eine unverzichtbare Freiheit dar, die den Menschen nicht genommen werden dürfe. Die Siedlungsstruktur mache das Pendeln für viele Beschäftigte zur tagtäglichen Notwendigkeit. Dies werde von den Grünen allzu gerne ignoriert. CDU Rheingau-Taunus behält die Grundbedürfnisse von Mensch und Wirtschaft im Blick und zielt gleichzeitig auf moderne ÖPNV-Konzepte als sinnvolle Ergänzung. „Als CDU stehen wir an der Seite unserer Bürger unseres Kreises und stellen uns gegen die Bevormundungsversuche von grüner Seite“, so Klaus-Peter Willsch abschließend.

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