Mit dem ablehnenden Votum der Wiesbadener Bürger im Rahmen des Vertreterbegehrens vom 01.11.2020 ist das Projekt CityBahn beendet. Daher ist es für die CDU-Kreistagsfraktion Rheingau-Taunus nun unerlässlich, sich mit der Ausrichtung der zukünftigen Planung zu befassen“, so der Fraktionsvorsitzende André Stolz, „denn das klare und zu respektierende Votum ändert freilich nichts daran, dass ein dringender Bedarf für ein leistungsfähiges schienengebundenes Verkehrsangebot zwischen dem Taunus und Wiesbaden besteht.“

Neben dem Ausbau und Verbesserung von Busverkehren, Radverkehrsstraßen oder der Straßenverkehrsplanungen, die nun für zahlreichen Pendler übrigblieben, ist es nach wie vor grundsätzlich richtig, sich mit dem schienengebundenen ÖPNV für diese Pendlerströme zu befassen. „Eine schienengebundene Anbindung an die Landeshauptstadt ist weiterhin zu priorisieren“, so Stolz. Die Reaktivierung der bestehenden Aartalbahn-Strecke stellt dafür die naheliegendste Lösung dar.

Unabdingbar ist dabei der Endpunkt der Strecke am Wiesbadener Hauptbahnhof und ggf. zusätzlich auch Wiesbaden-Ost. Eine echte Alternative und vor allem eine Möglichkeit im Rahmen der baulichen und planerischen Aufwendungen eine Realisierung angemessen unter ökologischen und städteplanerischen Aspekten sowie Bevölkerungsbedarfen zu gestalten“, stellt Stolz fest.

Deshalb müssen die entsprechenden rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen sowie die Handlungsoptionen des Kreises zügig geklärt werden. „Die CDU-Kreistagsfraktion hat hierzu einen Antrag zur kommenden Kreistagssitzung eingebracht“, erörtert Stolz abschließend die nächsten Schritte.

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