CDU-Initiative erfolgreich: Inklusionsmobil trägt Gedanken des Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in die Fläche

 

Das Inklusionsmobil – eine mobile Fach- und Beratungsstelle, die der Kreis und das St. Vincenzstift Aulhausen tragen – ist nach Ansicht der CDU-Kreistagsfraktion ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur Inklusion im Rheingau-Taunus. „Durch diesen neuen Ansatz wird das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderungen im Kreisgebiet voran gebracht“, erklärt der bisherige sozialpolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Johannes Schura. Hiermit werde die Idee und der Vorschlag der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper und der CDU-Fraktion, dass der Rheingau-Taunus eine Modellregion für Inklusion wird und hierfür finanzielle Unterstützung vom Land Hessen einwerben soll, in die Tat umgesetzt.

 

„Aufgrund unseres Antrags, der 2014 gestellt worden ist, geht nun ein innovatives, bislang einzigartiges sozialpolitisches Projekt an den Start, das Modellcharakter insbesondere für den ländlichen Raum und eine landesweite Vorbildfunktion hat. Es wird erproben und zeigen, wie der Inklusionsgedanke in einer ländlichen Region in die Fläche getragen und breit in der Bevölkerung verankert werden kann“, so Johannes Schura. Die Unterzeichnung der Zielvereinbarung zwischen dem  Rheingau-Taunus-Kreis dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und dem St. Vincenzstift bilde den Abschluss eines intensiven Gesprächs-, Beratungs- und Verhandlungsprozesses. Schura dankte dem St. Vincenzstift, das gleich zu Beginn seine Bereitschaft zur tragenden Mitwirkung bekundet habe, für sein großes Engagement und der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper für die unterstützende Begleitung. Mit dem St. Vincenzstift habe der Kreis einen fachlich kompetenten und äußerst erfahrenen Partner an seiner Seite, um die mobile Fach- und Beratungsstelle Inklusion umzusetzen. „Das St. Vincenzstift hat mit der ersten inklusiven Grundschule in Hessen und dem ersten inklusiven Kino in Geisenheim bundesweit bereits Geschichte geschrieben. Wenn das Experiment Inklusionsmobil gelingt, wird dieser Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel angefügt“, betont der CDU-Sozialpolitiker. Mit der auf zwei Jahre angelegten Modellregion, welche vom Land mit 41.250 Euro gefördert wird, mache der Rheingau-Taunus-Kreis wichtige Schritte um die UN-Behindertenrechtskonvention mit Leben zu erfüllen und den Abbau von vorhandenen Barrieren zu ermöglichen. Ziel der Modellregion Inklusion ist es, den Menschen mit Behinderung im Rheingau-Taunus ein möglichst selbstbestimmtes Leben inmitten der Gemeinschaft zu ermöglichen und vorhandene Barrieren abzubauen.

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