Klaus-Peter Willsch holt erneut das Direktmandat
„Die Stimmenverluste ärgern mich schon sehr, aber auch wir konnten uns von dem Trend nicht abkoppeln“, so bringt es Klaus-Peter Willsch kurz und knapp auf den Punkt. Über die Enttäuschung hilft auch nicht hinweg, dass er das drittbeste Erststimmenergebnis der CDU in Hessen erreichte. Hinter dem Wahlkreis Fulda mit 39,0 Prozent holt die CDU im Wahlkreis Rheingau-Taunus – Limburg mit 34,6 Prozent bei den Zweitstimmen gemeinsam mit dem Wahlkreis Main-Taunus das zweitbeste Ergebnis für die CDU in Hessen und liegt damit deutlich über dem Landesergebnis.
Trotz des Verlustes bei den Erstimmen von über zehn Prozent, haben Klaus-Peter Willsch und die CDU alle Kommunen des Wahlkreises klar und deutlich für sich entscheiden können und liegen in allen Kommunen deutlich über dem Zweitstimmenergebnis. Den größten Vorsprung zwischen Erst- und Zweitstimme kann Klaus-Peter Willsch mit 11,1 Prozentpunkten in seiner Heimatgemeinde Hohenstein verzeichnen. In Selters, der Heimatgemeinde von FW-Kandidat Georg Horz, beträgt die Differenz, wegen dieser örtlichen Besonderheit, nur 2,4 Prozentpunkte. In absoluten Stimmen hat Klaus-Peter Willsch 12.211 mehr Erststimmen gegenüber den Zweitstimmen im Wahlkreis erreicht und belegt damit Platz eins in Hessen. „Das ist das Ergebnis der hervorragenden Arbeit, die Klaus-Peter Willsch für unseren Wahlkreis und die hier lebenden Menschen leistet“, drückt die stellvertretende Kreisvorsitzende Sabine Muth ihren Dank aus.
„Wir haben auf Bundesebene einfach viel Platz rechts von der CDU freigemacht. Die Menschen sind enttäuscht darüber, dass wir 2015/2016 die Kontrolle über die Grenzen verloren haben. Das war das drängendste Thema bei meinen vielen Kontakten mit den Menschen in, aber auch außerhalb meines Wahlkreises. Wenn wir als CDU weiterhin Volkspartei bleiben und 40 Prozent bei Wahlen holen wollen, dann dürfen wir nicht so weit nach links gehen, sondern müssen für konservative Wähler ansprechbar und wählbar bleiben. Das Verhalten der SPD unter ihrem Kanzlerkandidaten und Mister 100 Prozent, der sich drei Minuten nach 18 Uhr aus der Verantwortung stiehlt und sich in die Opposition verabschiedet, ist schlichtweg feige. Nun haben wir erstmal keine Wahl und müssen ausloten, was mit den Grünen und der FDP gemeinsam möglich ist“, so Klaus-Peter Willsch abschließend.

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