EMMA, der einzig in Deutschland zugelassene autonom fahrende Kleinbus, stand im Mittelpunkt eines Besuchs der Frauen Union (FU) Rheingau-Taunus und der FU Wiesbaden bei der R+V Versicherung in Wiesbaden. „Mit dieser Veranstaltung setzt die Frauen Union erneut ein politisches Zeichen, dass das Thema Digitalisierung auch weiterhin für die CDU-Politikerinnen einen hohen Stellenwert hat“. so die Kreisvorsitzende der Frauen Union Rheingau Taunus, Kate Cahill.

EMMA ist ein selbstfahrender Elektrobus mit nur acht Sitzplätzen und verdankt seinem Namen einem Wettbewerb auf Facebook: Elektromobilität Mainz autonom – kurz EMMA. Markant ist die ungewöhnliche Form, aber auch der Sicherheitsgedanke, der höchste Priorität genießt. So sorgen hochsensible Sensoren dafür, dass das Fahrzeug blitzschnell abbremst. Entwickelt wurde EMMA als Antwort auf die Veränderung der Automobilwelt durch Automatisierung und Digitalisierung von der R+V Versicherung und dem Team des R+V-InnovationLabs MO14.

Im Beisein von EMMA begrüßten Jan Dirk Dallmer, Vorstandsmitglied der KRAVAG Versicherungsgruppe und Bereichsleiter Kraftfahr der R+V Allgemeine Versicherung AG, und Matthias Schmidt, Abteilungsleiter Abteilung MOTION – Innovation & Mobility, die wissensdurstigen Frauenpolitikerinnen im Beisein des Bundestagsabgeordneten Klaus Peter Willsch und dem stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher Eberhard Seidensticker.

Spannend gestaltete sich im Anschluss der Vortrag zum Projekt „Autonomes Fahren“ durch Stefan Häfner, Geschäftsfeldentwickler und Berater für autonomes Fahren der Abteilung MOTION. Hier wurden den Anwesenden die Hintergründe zur Entwicklung von EMMA und der Begriff „autonomes Fahren“ anschaulich erklärt: Automatisierung und Digitalisierung werden die Automobilwelt und damit auch die Kfz-Versicherung grundlegend verändern. Hierauf stellt sich die R+V Versicherung bereits jetzt mit der Entwicklung von EMMA ein, um die Chancen und die Risiken der neuen Technologie zu erforschen.
Wie reagieren Fußgänger, Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer auf EMMA? Welche Eindrücke und Gefühle haben Passagiere beim Mitfahren? Wer ist aufgeschlossen und nutzt EMMA?

Während besonders Fußgänger mit Absicht vor den Kleinbus treten, um ihn zu testen, zeigen sich ältere Menschen im Umgang mit dem autonom fahrenden Elektrobus sehr aufgeschlossen. Für sie ist EMMA eine Vision für selbstbestimmtes Leben im Alter - eine Vision, die auf programmierten Routen entlang einer Teststrecke bereits Realität geworden ist. Denn mittlerweile wurde EMMA erfolgreich auf dem Frankfurter Flughafen, Marburg und in Mainz eingesetzt.

Zum Abschluss des Besuchs präsentierte Stefan Cahill, Konzern-Entwicklung der R+V Versicherung AG, den Anwesenden eine kurze Vorstellung der R+V Versicherungsgruppe.

Die Vorsitzende der FU RTK, Kate Cahill überreichte den Referenten die obligatorischen Rheingauer „Blumen“ – also jeweils eine Flasche Sekt und eine Tafel Spätburgunderschokolade und bedankte sich bei den Verantwortlichen der R+V Versicherung für eine interessante Veranstaltung bevor der Nachmittag bei Spundekäs und Sekt ausklang.

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