CDU-Kreistagsfraktion weist Vorwürfe zurück

Sichtlich erstaunt zeigt sich die CDU-Kreistagsfraktion über die Pressemeldung der SPD-Fraktion, in dieser sie der CDU-Fraktion unterstellt, Halbwahrheiten und Gerüchte zu verbreiten um Eltern und die Schülerschaft zu verunsichern. „Fakten und Beweise habe die SPD für ihre haltlosen Unterstellungen nicht“, zeigt sich der CDU-Fraktionsvorsitzende André Stolz sichtlich enttäuscht über dieses Verhalten und diesen politischen Stil, wo es einzig und alleine darum geht, vor der Bürgermeisterwahl in Rüdesheim noch einen schlechten politischen Umgang zu pflegen und mit Dreck zu werfen, „dieser Umgangston wird dem eigentlichen Thema Schulentwicklung im Rheingau nicht gerecht und untergräbt jegliche Sachlichkeit.“

Bereits der Schulentwicklungsausschuss Untertaunus hat das Verfahren gewählt einen temporären Ausschuss einzusetzen, der nicht öffentlich tagt. Dies wurde im laufenden Verfahren bemängelt. Daraufhin habe man sich im Ausschuss geeinigt und dem Wunsch des Dezernenten Scholl und Mediatorin Frau Goldmann entsprochen, dass vor der eigentlichen öffentlichen Ausschusssitzung eine nicht-öffentliche Schulentwicklungskonferenz mit allen Beteiligten Ausschussmitgliedern, Mediatorin Frau Goldmann, der Elternvertretung, der Schülervertretung, der Lehrerschaft und Vertreter der Schulen sowie den Fachleuten aus dem Staatlichen Schulamt und der Kreisverwaltung tagt, um den Ansprüchen und der Diskussion eines emotionalen Themas gerecht zu werden.

Grundsätzlich wurde die Öffentlichkeit über die Diskussion um die verschiedensten Varianten und damit einer möglichen 2. IGS an einem Schulstandort bspw. in Eltville vor allem in einem Artikel vom 26. September selbst informiert.

„Dies nun der CDU vorzuwerfen, um ein parteipolitisches Wahlkampfmanöver zu fahren, dient weder der Sachlichkeit des Themas noch den Befürchtungen der Eltern“, so Stolz. Noch durchschaubarer und kurioser wird das Verhalten der SPD, da sich ein SPD-Mitglied nicht an die grundlegende Absprache des Ausschusses, wie der nun von Seiten der SPD uns vorgeworfenen Indiskretion gehalten und am 5. September auf Facebook sich öffentlich bekannt hat, Informationen weitergegeben zu haben, was die CDU damals nicht veranlasste politisch dagegen vorzugehen, sondern konstruktiv weiter im Ausschuss zusammenzuarbeiten“, stellt der Fraktionsvorsitzende André Stolz klar, „selbst öffentlich zu agieren und es im Rahmen des diese Woche anstehenden Bürgermeisterwahlkampfes uns vorzuwerfen, entbehrt jeglichen Anstand.“

Dass die CDU seit jeher als Verfechter des 3-gliedrigen Schulsystems agiert und als einzige Fraktion, der damaligen Umwandlung der Realschule in Rüdesheim in eine IGS ablehnend gegenüber stand, sich nun wieder für den Erhalt der noch selbständigen Realschule und des Gymnasiums einsetzt, liegt auf der Hand, zumal diese Position im Wahlprogramm der CDU im Rheingau-Taunus Kreis fest verankert ist. Daher ist unser Ziel, die aktuelle Problemalge mit der Beschulung der Hauptschüler nicht zu Lasten anderer Schulformen auszutragen, sondern Lösungen zu finden, die das grundsätzliche Problem in den Blick nimmt, um auch dem Eltern- und Schülerwillen gerecht zu werden. An diesem Problemlösungsprozess arbeitet richtigerweise der Ausschuss“, so Stolz abschließend.

Wir wünschen uns, dass sich die SPD auf die eigentliche Problematik der Schulentwicklung, nämlich der Beschulung der Hauptschüler im Rheingau, zurückbesinnt und weiter mit uns konstruktiv an einer Lösungsfindung arbeitet und nicht das Thema als parteipolitisches Taktieren ausnutzt.

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