Presseinformation der CDU Rheingau-Taunus und der CDU-Kreistagsfraktion Rheingau-Taunus
 
 
Rheingau-Taunus, 08.04.2012
 
Mit  einem Antrag, den die CDU-Kreistagsfraktion zur Beratung in den Gremienlauf des Kreistages des Rheingau-Taunus-Kreises eingebracht hat, stellen sich die Christdemokraten hinter den Weiterentwicklungsprozess der Forschungsanstalt Geisenheim und begrüßen, die durch die Landesregierung eingeleitete Entwicklung am Campus Geisenheim zur einer eigenständigen Hochschule neuen Typs.
 
„Die CDU unterstützt sowohl die inhaltliche Neuausrichtung der Forschung und Lehre mit erweiterten Schwerpunkten und neuen Projekten, sowie die strukturelle Neuausrichtung durch Zusammenführung von Forschung und Lehre unter einem Dach“, so der Kreisvorsitzende der CDU, Klaus-Peter Willsch und der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, André Stolz in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Partei und Fraktion.
 
„Wir wollen mit unserem Antrag ausdrücklich die konstruktive Zusammenarbeit der Mitarbeiter beider Einrichtungen (Forschungsanstalt Geisenheim und Hochschule Rhein Main), sowie dem hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Umgestaltungsprozess hervorheben und den Einrichtungen unsere Unterstützung zusichern.“, so Stolz und Willsch.
 
Auch die in der "Rheingau-Runde" versammelten Parteivorsitzenden, Fraktionsvorsitzenden und Hauptamtlichen Vertreter der Rheingauer-CDU, die aus den sieben Rheingauer Kommunen regelmäßig zusammenkommen, um ein gemeinsames Bild für den Rheingau zu entwickeln, haben, ebenso wie die heimischen Landtagsabgeordneten Peter Seyffardt (Rheingau) und Peter Beuth (Untertaunus) ihre Unterstützung für den Antrag zugesagt.
 
So sei mit der Kündigung des Staatsvertrages zur Finanzierung der Forschungsanstalt Geisenheim durch das Land Rheinland-Pfalz der Prozess der Weiterentwicklung erst in Gang geraten und führe nun aller Voraussicht nach zur Schaffung der neuen Hochschule mit eigenem Promotionsrecht.
„Nach Abwägung verschiedener Optionen ist die Schaffung einer Hochschule neuen Typs, wie vom Wissenschaftsrat angeregt, die sinnvollste Lösung für den Hochschulstandort Geisenheim. Mit diesem Ansatz kommen die Stärken von Geisenheim am besten zu Geltung.“, so Willsch und Stolz.
Die Zusammenführung von Forschung und Lehre unter einem Dach schaffe neue Synergieeffekte und erhöhe die Attraktivität für Studierende.
 
„Wir begrüßen ausdrücklich die Unterstützung durch die Hessische Landesregierung bei diesem einmaligen Zukunftsprojekt im Rheingau.“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung. So genießen die Forschungsanstalt und die Hochschule Rhein-Main ein hohes internationales Ansehen welches es zu bewahren und auszubauen gelte.

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