Die CDU-Kreistagsfraktion setzt sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben ein und stellt diesbezüglich in der kommenden Kreistagssitzung einen Antrag. „Es soll geprüft werden, ob der Rheingau-Taunus-Kreis Modellregion Inklusion werden kann und somit eine Vorbildfunktion hinsichtlich der gesellschaftlichen Einbindung von Menschen mit Behinderung wahrnehmen könnte“, erläutert der Fraktionsvorsitzende André Stolz. Die Modellregion Inklusion ist ein Konzept der Hessischen Landesregierung und basiert auf dem Hessischen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Hierbei werden konkrete Maßnahmen beziehungsweise unterschiedliche Schwerpunktprojekte zum Thema Barrierefreiheit in einer zweijährigen Projektphase in den Modellregionen umgesetzt und gefördert. Die Fördermittel gelten als Anschubfinanzierung, wobei dem Kreis vor und während des Projektvorhabens außer der Verwendung der Fördermittel keine finanzielle Belastung entstehen soll. Eine Kooperation mit einem fachlichen Partner kann  dabei angestrebt werden.

„Die konkreten Projekte sollen die gesellschaftliche Einbindung von Menschen mit Behinderung fördern und die vorhandenen Barrieren abbauen. Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so der sozialpolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Johannes Schura.  

Der Rheingau-Taunus-Kreis weist zwar schon gute und innovative Ansätze von Inklusionsprojekten auf und befindet sich auf einem guten Weg, jedoch sind noch weitere Anstrengungen erforderlich, um Menschen mit Behinderung ein möglichst selbstbestimmtes Leben inmitten der Gesellschaft zu ermöglichen.

„Mit einem weiteren Projekt könnte eine nachhaltige Inklusionsarbeit im Rheingau-Taunus-Kreis hervorgehen“, so Stolz abschließend.

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