Wie jüngst aus der Presse zu entnehmen war, nimmt die Stadt Wiesbaden eine ablehnende Haltung zur Machbarkeitsstudie der angestrebten Biosphärenregion ein. „Wiesbaden verkennt damit die Tragweite einer Biosphärenregion und somit die nachhaltige Entwicklung in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht“, zeigt sich der Fraktionsvorsitzende André Stolz enttäuscht über die vertane einmalige Chance. Die Biosphärenregion setzt sich aus dem Rheingau-Taunus-Kreis, dem Main-Taunus-Kreis und der Stadt Wiesbaden zusammen. Gerade das Zusammenspiel zwischen Metropolregion und der Vielfältigkeit der hiesigen Natur- und Landschaftsräume machen den Reiz aus das Projekt Biosphärenregion anzustreben. Dies wäre auch ein Alleinstellungsmerkmal unter den aktuell 15 Biosphärenregionen in Deutschland und für die Weiterentwicklung der Region sowie für die Forschung von großer Besonderheit und Bedeutung. Allerdings hat das Projekt ohne Wiesbaden keine Erfolgsaussichten.

„Die CDU-Kreistagsfraktion wird das Projekt Biosphärenregion weiterhin verfolgen. Dass in dem Gespräch zwischen Landrates Abers (SPD) und Oberbürgermeister Gerich (SPD) Anfang März anscheinend nicht über dieses Thema gesprochen wurde (WK berichtete ausführlich), ist mehr als bedauerlich. Hier wäre die Möglichkeit gewesen, eine stärkere Kooperation mit einer Win-win Situation zu beweisen“, zeigt sich Stolz verwundert.  

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